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Aktuelles

Antragstellung Überbrückungshilfe Corona


Die Antragstellung für die „Überbrückungshilfe Corona“ ist jetzt möglich!

Die Überbrückungshilfe ist ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm mit einer Laufzeit von drei Monaten (Juni bis August 2020) und einem Programmvolumen von bis zu 25 Milliarden Euro.
Die Antragsfrist endet am 31.8.2020 und die Auszahlungsfrist am 30.11.2020.

Voraussetzung:

Die Überbrückungshilfe ist für kleine und mittelständische Unternehmen gedacht, die aufgrund der Corona-Krise ganz oder zu wesentlichen Teilen ihren Geschäftsbetrieb einstellen mussten.
Eine coronabedingte, vollständige oder anteilige Einstellung der Geschäftstätigkeit wird dabei angenommen, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber den Monaten April und Mai 2019 eingebrochen ist.
Bei Unternehmen, die nach Juni 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.


Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare Fixkosten gemäß eines vorgegebenen Kostenkatalogs.

Darunter fallen:

1. Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen. Sonstige Kosten für Privaträume werden nicht anerkannt.

2. Weitere Mietkosten, insbesondere für Fahrzeuge und Maschinen

3. Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen

4. Finanzierungskostenanteil von Leasingraten

5. Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögens¬gegenständen, einschließlich der EDV

6. Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung, Reinigung und Hygienemaßnahmen

7. Grundsteuern

8. Betriebliche Lizenzgebühren

9. Versicherungen, Abonnements und andere feste Ausgaben

10. Kosten für Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die im Rahmen der Beantragung der Corona-Überbrückungshilfe anfallen

11. Kosten für Auszubildende

12. Personalaufwendungen im Förderzeitraum, die nicht von Kurzarbeitergeld erfasst sind, werden pauschal mit 10 Prozent der Fixkosten der Ziffern 1 bis 10 anerkannt. Lebenshaltungs¬kosten oder ein Unternehmerlohn sind nicht förderfähig.

13. Zurückgezahlte bzw. ausgebliebene Provisionen für Reisebüros oder Margen für Reiseveranstalter für Pauschalreisen.

 

Die Fixkosten der Ziffern 1 bis 9 müssen vor dem 1. März 2020 begründet worden sein. Zur Berücksichtigung der besonderen Corona-Situation werden unter Ziffer 6 auch Hygienemaßnahmen berücksichtigt, die nicht vor dem 1. März 2020 begründet sind.


Erstattet wird ein Anteil von:
-    80 % der Fixkosten bei mehr als 70 % Umsatzeinbruch
-    50 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 50 % und 70 %
-    40 % der Fixkosten bei Umsatzeinbruch zwischen 40 % und unter 50 %
im Fördermonat (= Juni, Juli, August 2020) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Der maximale Förderbetrag beträgt 150.000 Euro für drei Monate.  Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 9.000 Euro für drei Monate, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 15.000 Euro für drei Monate.  Als Beschäftigtenzahl wird die Zahl der Mitarbeiter in Vollzeitäquivalenten zum Stichtag 29.2.2020 zugrunde gelegt.

Die Zuschüsse sind zurückzuzahlen, sollte das Unternehmen nicht bis August 2020 fortgeführt werden.

Liegt der Umsatz im Fördermonat bei wenigstens 60 % des Umsatzes des Vorjahres, entfällt die Überbrückungshilfe für den jeweiligen Fördermonat. Bitte beachten Sie, dass eine Überkompensation zurückzuzahlen ist.

Die Überbrückungshilfe ist als steuerpflichtige Einnahme in der Gewinnermittlung zu erfassen.


Achtung:

Wie bei der „Corona Soforthilfe“ wird bzw. werden die Anträge überprüft.
Bewusste Falschangaben können strafrechtliche Folgen haben!
Im Falle der Corona-Soforthilfe gibt es bereits erste Strafverfahren!