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Kosten

Die für ein Sanierungsverfahren anfallenden Kosten sind bei uns transparent und richten sich nach dem anfallenden Aufwand bei der Bearbeitung eines Mandates. Als grobe Richtlinie gilt, dass mit steigender Anzahl der an einem Sanierungsverfahren beteiligten Gläubiger der für die Bearbeitung erforderliche Aufwand zunimmt, was dann auch höhere Kosten zur Folge hat. Auch ist ein aufwendiger außergerichtlicher Vergleich mit einer Vielzahl von Gläubigern mit erheblich höheren Kosten verbunden als die Vorbereitung und Einleitung eines Insolvenzverfahrens.

Generell vereinbaren wir jedoch nach Einschätzung des bevorstehenden Aufwands ausschließlich Festpreise, so dass Anfragende und Mandanten genau wissen, was an Kosten auf sie zukommt. Mit unliebsamen Überraschungen und überhöhten und unangemessenen Kostennoten, vor allem bei hohen Gegenstandswerten, müssen Sie daher nicht rechnen. Sollte sich im Erstgespräch herausstellen, dass eine Beauftragung unserer Kanzlei nicht gewünscht ist, wird auch nur diese Beratung abgerechnet. Wir legen großen Wert darauf, dass wir alle Anfragenden zunächst unter alle in Frage kommenden Gesichtspunkten ausführlich auch zu allen Risiken beraten, bevor das Mandat an uns erteilt wird.

Wichtig:
Wenn Sie Verbraucher sind (also aktuell nicht selbständig oder ehemals selbständig und weniger als 19 Gläubiger), erhalten Sie unter Umständen staatliche Hilfe und müssen für unsere Beauftragung nichts bezahlen. Jeder Rechtsanwalt hat Sie bei entsprechenden Voraussetzungen ungefragt auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Sie haben sich dann zunächst bei Ihrem zuständigen Amtsgericht (das Amtsgericht an Ihrem Wohnort) einen sogenannten „Berechtigungsschein“ aushändigen zu lassen, der ausdrücklich auf den Zweck „Außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren nach § 305 InsO“ ausgestellt ist. Bei Vorlage dieses Scheines kostet Sie die Beratung und Vorbereitung des Insolvenzverfahrens durch unsere erfahrenen Anwälte nichts.

In allen anderen Fällen können Sie unsere Vergütung gerne in Raten bezahlen!


Sie können sich den Antrag auf Erteilung eines Berechtigungsscheines downloaden.

An dieser Stelle ist jedoch zu erwähnen, dass nur noch ganz wenige Gerichte solche Scheine erteilen und vielmehr sofort an die staatlichen Beratungsstellen (Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Diakonie etc.) verweisen. Diese vom Staat bezahlten Organisationen beraten zwar kostenlos, es gibt jedoch außer langen Wartezeiten auch noch weitere Nachteile, die man sorgfältig abwägen sollte.