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Kosten

Kostenlose Erstberatung - meistens nur Bauernfängerei

Eine Vielzahl von Dienstleistern wirbt mit einer „kostenlosen Erstberatung“. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass mit dieser einladenden Werbung meist nur Bauernfängerei und das Geschäft mit der Armut betrieben wird. In jenem „kostenlosen Beratungstermin“ wird nur rudimentär auf Fragen des Mandanten eingegangen. Die meiste Zeit des „Beratungstermins“ wird dafür verwendet, die Anfragenden zur Unterzeichnung eines Vertrages zu bewegen, der sie zur Zahlung einer oftmals unangemessen hohen Vergütung an den Berater verpflichtet. Diese Summe steht dann zur erbrachten Leistung völlig außer Verhältnis. Es ist also dringend davon abzuraten, einen Dienstleister aufzusuchen, nur weil dieser mit kostenloser Erstberatung wirbt. Auch wenn in der Krise die finanziellen Mittel knapp sind und jeder Strohhalm ergriffen wird, zeigt die Erfahrung, dass „kostenlos“ nicht mit „gut“ gleichzusetzen ist.
Im Gegenteil: Eine kostenlose Beratung ist in vielen Fällen umsonst [gewesen].

Im heutigen Wirtschaftskreislauf haben qualitativ hochwertige und besondere Leistungen ihren Preis. Gut ausgebildete und qualifizierte Arbeitskräfte müssen ebenso bezahlt werden wie die zur Bearbeitung der Mandate erforderliche Infrastruktur. Eine seriöse Anwaltskanzlei wird (und kann!) in aller Regel keine kostenlosen Beratungstermine vergeben, von den Ausnahmen der Beratungshilfe und der Verfahrenskostenhilfe einmal abgesehen.

Unsere Kosten sind transparent

Die für ein Sanierungsverfahren anfallenden Kosten sind bei uns transparent und richten sich nach dem anfallenden Aufwand bei der Bearbeitung eines Mandates. Als grobe Richtlinie gilt, dass mit steigender Anzahl der an einem Sanierungsverfahren beteiligten Gläubiger der für die Bearbeitung erforderliche Aufwand zunimmt, was dann auch höhere Kosten zur Folge hat. Auch ist ein aufwendiger außergerichtlicher Vergleich mit einer Vielzahl von Gläubigern mit erheblich höheren Kosten verbunden als die Vorbereitung und Einleitung eines Insolvenzverfahrens.

Generell vereinbaren wir jedoch nach Einschätzung des bevorstehenden Aufwands ausschließlich Festpreise, so dass Anfragende und Mandanten genau wissen, was an Kosten auf sie zukommt. Mit unliebsamen Überraschungen und überhöhten und unangemessenen Kostennoten, vor allem bei hohen Gegenstandswerten, müssen Sie daher nicht rechnen. Sollte sich im Erstgespräch herausstellen, dass eine Beauftragung unserer Kanzlei nicht gewünscht ist, wird auch nur diese Beratung abgerechnet. Wir legen großen Wert darauf, dass wir alle Anfragenden zunächst unter alle in Frage kommenden Gesichtspunkten ausführlich auch zu allen Risiken beraten, bevor das Mandat an uns erteilt wird.

Wichtig: Die Möglichkeit der Beratungshilfe

Wenn Sie Verbraucher sind (also aktuell nicht selbständig oder ehemals selbständig und weniger als 19 Gläubiger), erhalten Sie unter Umständen staatliche Hilfe und müssen für unsere Beauftragung und die Vorbereitung des Privatinsolvenzverfahrens nichts bezahlen. Die Beratung ist dann allerdings nicht kostenlos, sondern wird lediglich vom Vater Staat übernommen.  Selbständige oder ehemals Selbständige kommen leider nicht in den Genuss der staatlichen Unterstützung und müssen für die anwaltliche Unterstützung selbst aufkommen. Jeder Rechtsanwalt hat Sie bei entsprechenden Voraussetzungen ungefragt auf diese Möglichkeit hinzuweisen.

Sie haben sich dann zunächst bei Ihrem zuständigen Amtsgericht (das Amtsgericht an Ihrem Wohnort) einen sogenannten „Berechtigungsschein“ aushändigen zu lassen, der ausdrücklich auf den Zweck „Außergerichtliches Schuldenbereinigungsverfahren nach § 305 InsO“ ausgestellt ist. Bei Vorlage dieses Scheines kostet Sie die Beratung und Vorbereitung des Insolvenzverfahrens durch unsere Anwälte nichts.

In allen anderen Fällen können Sie unsere Vergütung gerne in Raten bezahlen!


Sie können sich den Antrag auf Erteilung eines Berechtigungsscheines downloaden.

An dieser Stelle ist jedoch zu erwähnen, dass nur noch ganz wenige Gerichte solche Scheine erteilen und vielmehr sofort an die staatlichen Beratungsstellen (Caritas, Arbeiterwohlfahrt, Diakonie etc.) verweisen. Diese vom Staat bezahlten Organisationen beraten zwar kostenlos, es gibt jedoch außer langen Wartezeiten auch noch weitere Nachteile, die man sorgfältig abwägen sollte.